Psychoonkologische Begleitung
Gespräche zu Ängsten, Rollenveränderung, Körperbild und der Neuordnung des Alltags während und nach einer Krebsbehandlung. Ziel ist nicht, Schweres klein zu reden, sondern es tragfähig zu machen.
Privatärztliche Praxis · Worms
Ich begleite Patientinnen, Patienten und ihre Familien in einer der schwersten Phasen ihres Lebens. Gespräche nach Vereinbarung, in der Praxis oder als Hausbesuch bei Ihnen zu Hause.

Über mich
In der täglichen Arbeit mit Patientinnen und Patienten habe ich erlebt, dass gute Medizin mehr ist als die richtige Therapieentscheidung. Sie umfasst den Raum, in dem über Angst, Verlust, Veränderung und das, was trägt, gesprochen werden kann.
Ich habe die strukturierte Weiterbildung Psychoonkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) an der Universität Regensburg absolviert. Als Kooperationspartner der SAPV Eppelsheim (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) begleite ich dort eingeschriebene Patientinnen und Patienten.
In meiner privatärztlichen Praxis biete ich Einzel- und Paargespräche, Angehörigenbegleitung sowie Hausbesuche bei palliativen Verläufen an. Im ruhigen, diskreten Rahmen und ohne Zeitdruck.
Werdegang
Eine schwere Diagnose lässt sich nicht wegreden. Aber niemand muss damit allein bleiben.
Angebot
Vier Formate, die sich am Bedarf orientieren. Alle Gespräche sind vertraulich und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.
Gespräche zu Ängsten, Rollenveränderung, Körperbild und der Neuordnung des Alltags während und nach einer Krebsbehandlung. Ziel ist nicht, Schweres klein zu reden, sondern es tragfähig zu machen.
Wenn der Weg in die Praxis zu beschwerlich wird, komme ich zu Ihnen. Gespräche im vertrauten Umfeld, in Abstimmung mit behandelnden Ärztinnen, Ärzten und Pflegediensten.
Die Erkrankung trifft das ganze Familiensystem. Für Partnerinnen, Partner, Kinder und enge Bezugspersonen biete ich eigene Termine an, auch ohne Anwesenheit des erkrankten Menschen.
Unterstützung in der letzten Lebensphase. Für Patientinnen und Patienten in Gesprächen über Abschied, offene Themen und Würde. Für Angehörige in der Vorbereitung und in der Zeit danach.
Ablauf
Der Erstkontakt ist unverbindlich. Wir prüfen gemeinsam, ob und wie ich Sie sinnvoll unterstützen kann, ohne Verpflichtung zu weiteren Terminen.
Sie schreiben mir eine E-Mail. Ich melde mich in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, und wir klären gemeinsam, ob eine Begleitung sinnvoll ist.
In der Praxis oder als Hausbesuch. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Situation, besprechen Erwartungen und den möglichen Rahmen einer weiteren Begleitung.
Folgetermine in einem Abstand, der zu Ihnen passt: wöchentlich, zweiwöchentlich oder je nach Situation. Die Begleitung endet, wenn Sie sie nicht mehr brauchen.
Kosten
Ich behandle Privatversicherte und Selbstzahler sowie Versicherte aller Kassen, die in der SAPV Eppelsheim eingeschrieben sind.
Das Erstgespräch zur Klärung Ihres Anliegens ist kostenfrei und unverbindlich.
Häufige Fragen
Ja. Psychoonkologische Gespräche brauchen keinen akuten Anlass. Viele Menschen kommen, weil etwas unklar oder zu viel geworden ist. Das ist ausreichend.
Zum Erstgespräch nicht. Wenn sich eine längere Begleitung entwickelt, sprechen wir in Ruhe darüber, welche Informationen hilfreich sind.
Ja, ausdrücklich. Angehörige haben ein eigenes Anliegen und verdienen einen eigenen Raum. Das gilt auch für Kinder, Partnerinnen und Partner.
Wie ein Gespräch in der Praxis, nur in Ihrer Umgebung. Ich benötige einen ruhigen Raum und etwa 30 Minuten. Auf Wunsch sind auch Angehörige anwesend.
Für Patientinnen und Patienten der SAPV Eppelsheim erfolgt die psychoonkologische Begleitung im Rahmen der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung, ohne zusätzliche Kosten und in enger Abstimmung mit dem behandelnden Palliativteam.
Termine werden individuell per E-Mail vereinbart. Ich melde mich zeitnah bei Ihnen, damit wir einen Rahmen finden, der zu Ihrer Situation passt.
Nein. Psychoonkologische Begleitung ist spezifisch auf die Erkrankungssituation ausgerichtet. Wenn eine Psychotherapie sinnvoll erscheint, bespreche ich das offen mit Ihnen und vermittle gerne weiter.
Das entscheiden Sie. Manche Menschen kommen zwei- oder dreimal, andere über Monate. Es gibt keinen festen Rahmen, nur den, der zu Ihrer Situation passt.
Ja. Ich unterliege der ärztlichen Schweigepflicht. Austausch mit anderen Behandelnden findet nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung statt.
Das ist in Ordnung. Auch Schweigen ist ein Teil der Arbeit. Sie müssen nichts sagen, was Sie nicht sagen möchten.
Kontakt
Schreiben Sie mir eine E-Mail. Ich lese die Nachrichten selbst und melde mich in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Termine nach Vereinbarung, in der Praxis oder als Hausbesuch.
Bitte senden Sie aus Datenschutzgründen noch keine medizinischen Details. Für sensible Informationen finden wir im persönlichen Kontakt einen sicheren Weg.
In einer akuten Krise wenden Sie sich bitte an den Notruf 112, den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (rund um die Uhr, kostenfrei).